Creativity and Technology, London

Heute war ich bei der Creativity and Technology in London - ganz feine Veranstaltung. Hier mal in Kürze die interessantesten Sachen, die gezeigt wurden und wer so aufgetreten ist:

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Jack Schulz, Berg London, hat das Timing ein bisschen verrissen und seine Präse nicht fertig bekommen.
Best Cases: Light Painting App for iPad

Iain Tate, Wieden + Kennedy, der Mann hinter dem Old Spice Case, hat eine Menge über die Regeln der Post-Digital-Agency Welt erzählt.
Best Cases: Nike Music Shoes

Vivian Rosenthal, Tronic, machen jede Menge Kunst Projekte: "Art projects feed the commercials ones" um Ideen für kommerzielle Projekte zu bauen.
Best Cases: GE at Shanghai Expo

Barak Hachamov, My6sense, hat seinen Human Ranking Algorithmus vorgestellt, der irgendwann mal Google beim auswähöen von relevanten Inhalten übertreffen soll. Die eigene App mit der Technologie ist schonmal fertig: my6sense
Best Cases: My6Sense App

Stewart Smith, stewd.io, der Moby-lookalike Nerd aus New York hat interessante Grenzprojekte zwischen Spiel, Kunst und Programmierung gezeigt.
Best Case: Pong und Jeds Poem

Elizabeth Lawley, Rochester Institute of Technology, hat über ihre Social Gaming Erfahrungen mit un-Hipstern erzählt und was man da so machen kann.
Best Case: Ihre Präsentation und der Film von der Omi die dank des Projektes alle möglichen Plattformen ausprobiert hat (vorletzte Folie)

Beeker Northam, Dentsu London, hat im wesentlichen ein45 minütiges Mission Statement von Dentsu runtergesabbelt und Cases gezeigt.
Best Cases: Uniqlo Farbfenster und Canon Hispeed Fotos

Tommy Pallotta hat eine Menge über Transmediales und INteraktives Storytelling erzählt. Alles am Beispiel von Collapsus
 (Trailer)

Frederik, TAT, hat über die zukünftigen Handys erzählt und versucht uns glauben zu machend as die Zkunft in stereoskopischem 3D liegt.
Best Case: Recognizr

Evan Doll, Flipboard, hat Flipboard gezeigt. Dazu muss man ja nix mehr sagen.
Best Case: Flipboard

Burt Hermann, Storify, ist eine Plattform um Geschichten aus Social EMdia Quellen zu bauen. Bookmarkelt basiert, einfach. Wirkt ganz interessant.

Chris Milk, Radical Media, hat über transmedai Storytelling erzählt und vor allem über Johnny Cash und Arcade Fire.
Best Cases: Johnny Cash Project und Arcade Fire Video

Perry Price, Dare Digital, hat einen Zauberer mit auf die Bühne gebracht und ausserdem eine iPhone App mit einem nicht linearen Buch veröffentlicht. myFry
Best Case: Magic Purse iPhone App

Rana Sabahney, iPad DJ, zwei iPads machen offensichtlich shcon eine DJane.... 

Hirngesteuerte Mini-Eisenbahn

Der nächste Schritt auf dem Weg zum hirngesteuerten Airbus ist getan: Nach unseren ersten Gehversuchen mit dem Hirninterface hier jetzt die Kopplung mit der Modelleisenbahn. Daniel ( http://www.twitter.com/daspilker ) steuert per Gedankenkraft die Bahn. Wer den Film aufmerksam studiert und meint Zusammenhänge zwischen Bierkonsum und Bahngeschwindigkeit zu erkennen, dem sei gesagt: das ist reine Spekulation.

Mehr Fotos:

(download)

Das Emotiv Hirn-Interface im Selbstversuch

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Grüße aus dem Good School Labor: Letzte Woche noch bei TED, diese Woche an der Good School... unsere ersten Gehversuche mit dem Hirn-Interface von Emotiv. In dem Film kann man sehen wie wir das Ding zum ersten Mal and en Start bringen und Markus unser Versuchskaninchen seine ersten Erfahrungen mit dem Gerät macht und zu der Erkenntnis kommt, das es sich wie ein weiteres Körperteil anfühlt - "wie Laufen lernen".

Das Gerät kann Gesichtsausdrücke und Emotionen direkt Out-Of-The-Box erkennen und mit ein bisschen Training kann man quasi durch seine Vorstellungskraft Dinge steuern - wir sind über das Kalibrieren nicht hinausgekomment, deshalb sieht man da nur den orangefarbenen Würfel. Über eine .NET Schnittstelle kann man eigene Applikationen da draufsetzen - wer jemanden kennt der Lust hat damit etwas zu entwickeln, der möge sich bitte bei mir melden. 


Ich werde das Gerät übrigens auch am nächsten Donnerstag Live im Betahaus zum Betabreakfast zeigen und ausprobieren lassen.

Hier noch das TED Video, da wird noch ein bisschen zu den Hintergründen erzählt:

Ein 3D Drucker für Häuser

Bin heute auf die Suche nach dem größten 3D Drucker der Welt gegangen und bin dabei über eine Firma namens D-Shape gestolpert. Ein 3D Drucker, der ganze Häuser drucken kann !!! Das Prinzip funktionert etwas anders als beim Klebepistolenähnlichen Makerbot in der Good School: Auf eine Lage Sand wird eine Art Kleber punktgenau aufgetragen, dann kommt wieder Sand und dann wieder Kleber. Vom Prinzip her nicht so aufregend, aber manchmal macht dann doch einfach die Größe den Effekt.

Mehr Artikel:
http://inhabitat.com/2010/03/17/3-d-printer-creates-entire-buildings-from-sol...
http://www.rapidtoday.com/freeform-construction.html

Die Macher:
http://d-shape.com/

(download)

Graffiti Tags in 3D drucken

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Mit so einem Marker und Lampen wird das Schreiben der Tags aufgezeichnet und dann mit einer Software vom Graffiti Analysis Projekt in 3D umgerechnet - ok, es bleibt 2D die dritte Dimension bestimmt die Zeit, man kann also, wenn man das 3D Objekt von der Seite betrachtet sehen wie der Tag entstanden ist. 

Daraus hat man in Wien ein Kunstprojekt gemacht und die 3D Objekte direkt in ABS Plastik wieder ausgedruckt.

Wie das geht und was braucht man dazu ?

Das Ende der Spielkonsole: Onlive geht live.

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Nach langem Warten ist es soweit: Onlive launcht tatsächlich die eigene Spiele-Streaming Plattform. Man wird Mitglied der Plattform, zahlt einen Monatsbeitrag ($3,99 zum Start, später 14,95$) und kann dann verschiedene Spiele spielen. Die Spiele laufen aber nicht auf dem eigenen Rechner, sondern irgendwo auf einer Serverfarm und man bekommt nur die Bildschirmausgabe auf den eigenen Screen. Wie geht das und was heisst das ?

Wie geht das ?

Die Spiele laufen auf einer Serverfarm und die Ausgaben werden in Echtzeit in einen Videostream a la YouTube umgewandelt. Da Rechner und Netzwerk inzwischen schnell genug sind funktioniert das so schnell, das man keine/kaum Verzögerungen zwischen dem drücken eines Knopfes zuhause und der Reaktion auf dem Bildschirm sehen kann - und das obwohl das Signal, das ich gerade den Knopf gedrückt habe, übers Netz in das Rechenzentrum geht, die Reaktion berechnet wird, die Bildschirmausgabe erfolgt, die in einen Videostream umgerechnet wird und zu mir zurückgeschickt wird. Irre. Total irre.

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Was heisst das ?

a) Ich brauche keine teure Spielkonsole zuhause, weil ich auf jedem Android Telefon, iPad, Laptop oder Fernseher (mit billig-Konsole) die Spiele spielen kann. Das ist etwas, das Sony, Microsoft und Nintendo etwas nervös machen dürfte und die Spielepublisher wie Electronic Arts kalt lässt.

b) Ich muss mir keine Spiele mehr kaufen, da ich Spiele nur noch spiele wenn ich Lust darauf habe und über die Plattform prinzipiell auf beliebig viele Spiele zugreifen kann. Das bedeutet: Es wird neue Bezahlmodelle für neue Spiele geben - vielleicht gibt es Spiele die ich pro Nutzung zahle, vielleicht gibt es Spiele die ich für einen Zeitraum miete, vielleicht gibt es Spiele die gesponsort sind und zeitweise frei verfügbar sind (im Rahmen meines Grundbeitrags).

Ich bin sehr gespannt was daraus wird und welchen Einfluss das ganze auf In-Game-Advertising und In-Game-Purchasing hat. Hier noch ein schönes Video von Mashable mit einigen Demos auf iPad, Fernseher, etc.

(Video von Mashable)

Social Media Misson Control bei Gatorade

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Beeindruckender Imagefilm für eine interne Abteilung, die sich mit Social Media Monitoring beschäftigt.
Man fragt sich sofort wieso jemand Geld für die Produktion eines solchen Films in die Hand nimmt - aber vielleicht brauchte das Budget für Radian6 und die Spezialanpassungen von IBM noch etwas Rechtfertigungsgrundlage. Auf jeden Fall viele schöne bunte Infografiken auf vielen bunten Monitoren - Houston trifft Wargames trifft Mediamarkt-Fernseh-Abteilung. Allerdings auch etwas arm an Zahlen....

Du, Deine Privatsphäre und Facebook 2005-2010

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Alle reden über die Änderungen dessen, was Facebook wem zugänglich macht und was sich da dauernd ändert, wenn man mal wieder irgendwo zum Kleingedruckten zustimmen muss. Es fing alles ganz klein, geschlossen und harmlos an und jetzt sind wir alle semitransparent auf Facebook. Matt McKeon vom Visual Communication Lab hat das in einer interaktiven Infografik zusammengefasst.

http://mattmckeon.com/facebook-privacy/

Web 3.0 - Dokumentarkurzfilm zum Semantic Web

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Eine interessanter Dokumentarkurzfilm (14 Minuten) zum Thema "Semantic Web". Eine schöne Zusammenfassung der Meinungen und Thesen, wo die Probleme mit dem Web zur Zeit liegen und wo die Reise hingehen könnte. Informationsüberflutung, Filterproblematiken, Ontologien, etc. Inklusive Interviews mit: Tim Berners-Lee, Clay Shirky, Chris Dixon, David Weinberger, Nova Spivack, Jason Shellen, Lee Feigenbaum, John Hebeler, Alon Halevy, David Karger, Abraham Bernstein